„An diesem Tag im Jahr 1941 fror Präsident Franklin Roosevelt sämtliche japanischen Guthaben in den Vereinigten Staaten ein und stoppte sämtliche Öl- und Stahllieferungen. Der Vorfall zwang Japan letztendlich zu einer militärischen Reaktion.

Die formal neutralen USA hatten Japan bereits Anfang 1940 vor einer Besetzung der französischen Kolonie Französisch-Indochina (heute: Vietnam, Laos und Kambodscha) gewarnt. Nach dem Waffenstillstand von Compiègne zwischen Deutschland und Frankreich erhielt Japan jedoch die Zustimmung der französischen Vichy-Regierung, Truppen in der Kolonie zu stationieren. Grund für dieses Anliegen waren Hilfslieferungen der Indochinesischen Union an das mit Japan seit 1937 im Krieg befindliche China.

Aus Sicht Japans war der Weg in die französischen Kolonie durch das Einverständnis der französischen Regierung somit frei. Als Japan im Juli 1940 Truppen in Indochina stationierte, reduzierte Washington umgehend Erdöl- und Stahllieferungen nach Japan. Japan bezog zu dieser Zeit 80% seiner Ölimporte aus den Vereinigten Staaten. Japan beließ seine Truppen jedoch in der Region und entsandte im Zuge einiger Stationierungsabkommen weitere Streitkräfte.

Die USA ließen nicht viel Zeit vergehen und auf Befehl von US-Präsident Roosevelt wurden am 26. Juli 1941 sämtliche japanische Guthaben eingefroren und alle Öllieferungen eingestellt. Großbritannien und Niederländisch-Ostindien schlossen sich den USA an. Japan verlor damit 75% seines Außenhandels und 88% seiner Erdölimporte und war auch vom Handel mit seinen europäischen Verbündeten abgeschnitten. …“

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Quelle: http://www.gegenfrage.com/diesem-tag-26-07-1941-usa-schneiden-japan-vom-welthandel-ab/

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