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Ende Oktober 2015 wurde eine russische Passagiermaschine – allen Indizien nach vom IS – über dem Sinai abgeschossen. 224 russische Bürger verloren ihr Leben. Kein westliches Land bot Russland Hilfe an. Kein westlicher Politiker rief zu einer Schweigeminute auf, es gab keine diplomatischen Kondolenzbesuche oder ähnliches. Die Kommentierung in unseren Medien zeigte kaum Anteilnahme. Niemand sprach von einem terroristischen Angriff auf unsere Werte. Es war ja „nur“ Russland. Man berichtete über das Vorkommnis. Das war’s. Russland musste sehen, wie es mit der Verletzung klar kam.

Am Wochenende wurde Paris angegriffen. 129 Menschen wurden ermordet. Die Welt war wieder Paris, wie schon im Januar, bei Charlie Hebdo. Am Dienstag bat Frankreich die EU-Länder um militärischen Beistand. Bereits am Montag hatte Putin Kontakt zur Führung des französischen Flugzeugträgers „Charles de Gaulle“ aufgenommen und die russische Marine angewiesen, die französischen Seestreitkräfte als Verbündete zu betrachten. Putin telefonierte mit Frankreichs Präsident Hollande und sicherte ihm die Unterstützung Russlands zu. Jenem Präsidenten, der Russland vor einem Jahr mit der Weigerung des Flugzeugträger-Verkaufs so sehr düpiert hatte. Jenem Präsidenten, der – wie Merkel, wie Obama, wie Cameron, wie die gesamte westliche Medienwelt – monatelang mit immer bizarreren, verlogeneren Anschuldigungen das Bild von Russland als Feind der freien Welt aufbauen half.

Soweit die Fakten. Die sprechen für sich selbst. Einen Kommentar ersparen wir uns.“

Vollständig hier lesen:

Quelle: https://buergerstimme.com/Design2/2015/11/russland-hilft-franzoesischer-marine/

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