„Aktuell verstärkt die Türkei ihre Truppenpräsenz an der Grenze zu Syrien. Und im Norden Saudi-Arabiens findet derzeit das größte »Militärmanöver« in der Geschichte des Nahen Ostens statt. Die Saudis erklären öffentlich, der syrische Präsident Baschar al-Assad werde »mit Gewalt gestürzt werden, wenn keine politische Lösung gefunden« werde. Die Türkei kündigt derweil an, man werde möglicherweise »aus humanitären Erwägungen« eine »Sicherheitszone« im Norden Syriens errichten.

Saudi-Arabien, die Türkei und ihre sunnitischen Verbündeten haben in den letzten Jahren schon enorme Geldsummen in den Konflikt in Syrien gesteckt und die Rebellen mit Waffen versorgt. Aber da ihre sunnitischen Rebellen nun [mit der Abriegelung Aleppos und der damit verbundenen Unterbrechung der Nachschublinien] vor der völligen Niederlage stehen, suchen sie nach Möglichkeiten, einen Einmarsch in Syrien zu rechtfertigen und ihr Ziel – den Sturz Assads – doch noch unter eigenem Einsatz zu erreichen. …“

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Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/michael-snyder/saudi-arabien-und-die-tuerkei-bereiten-einmarsch-in-syrien-vor.html

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