„Rainer Rothfuss hat seinen Doktor in Humangeographie und ist Experte für Feindbildgenese und interreligiöse Konflikte. Dass er dann bei der aktuellen herrschenden Berichterstattung und der somit aufgedrängten Positionierung durch die veröffentlichte Meinung, nämlich als das Wohlfühlkollektiv des „guten Westens“, sich mit seiner Expertise nicht mehr zurück halten konnte und vor allem wollte, ist also keine große Überraschung.Nun sollte man annehmen, dass gerade ein Mensch, der vor einer negativen Entwicklung, in Richtung einer schwer zu stoppenden Gewaltspirale warnt, gerne gehört wird.

Aber spätestens seit der Krise um die Ukraine, wo Menschen die eine besonnene Politik einmahnen schlicht als „Putinversteher“ und schon etwas gewalttätiger als „Antiamerikaner“ vorgeführt werden, ist klar, dass man mit so einer Meinung im Staatsdienst nicht mehr weit kommen wird. Der Lehrvertrag von Dr. Rohtfuss an der Universität Tübingen wurde dann eben nicht verlängert. Es bleibt dem aufmerksamen Leser selbst überlassen, ob er einen Zusammenhang zu der Meinung von Rothfuss spannen möchte.Der damals noch als Professor angestellte Rothfuss war dann so frei und lud den Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser zu einem Vortrag an der Universität ein. Damit brüskierte er endgültig den kollektiven Empörungsgeist der besorgten Bourgeoisie, die sich unter dem Deckmantel der westlichen Wertegemeinschaft, als tatsächliche Querfront der Kriegstreiber, von vermeintlich Linken bis Deutsch-Nationalen über Liberalen hin zu Neu-Konservativen spannt. Diese Ideologen sind vereint in ihrer Hörigkeit gegenüber des neokolonialistischen Auftretens der NATO und ihrer Mitgliedsstaaten und gemeinsam zelebrieren sie ihren kulturistischen Blick auf die Welt als einzig gültige Sicht. …“

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Quelle: http://www.politaia.org/balkanisierung/gruppe42-feindbilder-pflastern-den-weg-zum-dritten-weltkrieg/

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