„Norbert Lammert nutzte die Gunst der Stunde. Noch vor der Wahl Alexander Van der Bellens zum österreichischen Bundespräsidenten rührte der Bundestagspräsident die Werbetrommel für die repräsentative Demokratie:

»Ich bin heilfroh, dass wir in Deutschland den Bundespräsidenten in einer eigens zu diesem Zweck zusammengerufenen Bundesversammlung wählen und nicht in einer Direktwahl.«

Was wie ein feierliches Plädoyer pro Bundesversammlung klang, die hierzulande den Bundespräsidenten wählt, war in Wirklichkeit der Versuch, Status, Macht und Pfründe der scheindemokratischen Herrscher zu stärken.

Jener parlamentarischen Herrscher, die sich, sobald ihre Privilegien in Gefahr geraten, ungeachtet ihrer politischen Ausrichtung zusammenschließen, um oppositionelle Angriffe geschlossen abzuwehren.

…“

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Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/heinz-wilhelm-bertram/der-bundestagspraesident-stellt-klar-das-volk-stoert-.html

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