„Die Krise in der schwedischen Polizei geht weiter. Tausende von gemeldeten Fällen können nicht bearbeitet werden, darunter hunderte schwere Verbrechen wie Vergewaltigung, Mord und versuchter Mord. Und das nur bei der Polizei in Südschweden, schreibt SVT.

Die Polizeigewerkschaft hatte Zugang zu geleakten internen Untersuchungen zur Arbeitssituation der Polizisten.

Danach gibt es einen ernsthaften Mangel an Polizisten im operativen Bereich. Zur Zeit werden alleine im Südosten 200 zusätzliche Beamte benötigt, um eine annehmbare Arbeitsumgebung zu schaffen sagt Thomas Stjernfeld, Vizepräsident der Polizeigewerkschaft zu SVT.

Zurzeit gibt es in diesem Distrikt über 6000 unbearbeitete Verdachtsfälle auf Verbrechen die ungelöst sind. 400 davon enthalten Vergewaltigungen, Mord und versuchten Mord.

Das Arbeitspensum ist extrem hoch und man ist kontinuierlich dazu gezwungen Überstunden zu fahren. Diese Situation wird dadurch verschlimmert, das im Durchschnitt 3 Polizisten pro Tag kündigen. Wenn das bis Neujahr so weitergeht, werden bis dahin 1000 Polizeibeamte gekündigt haben. Das ist einer in zwanzig.

Eine alarmierende Zahl, sagt Thomas Stjernfeld.

Die Polizeigewerkschaft fürchtet das diese Entwicklung dazu führen wird, das die Bürger aufhören werden Verbrechen zu melden, da diese ja eh nicht verfolgt werden. Das kann die Situation für die Polizei weiter verschlimmern, da die Kriminellen ohne Furcht vor dem Gefangenwerden agieren können.“

Übersetzung von andersalsesscheint.

Quelle: http://speisa.com/modules/articles/index.php/item.3313/sweden-is-turning-into-a-lawless-dystopia.html

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