„Egal wie gewählt wird, das Resultat wird Hillary als „Siegerin“ am Mittwoch hervorbringen. Die Schattenmacht erlaubt keinen Präsidenten Donald Trump, den sie nicht kontrollieren kann. Dieser Meinung ist auch Julian Assange, der in einem interview mit John Pilger gesagt hat, die Wahl zum Präsidenten ist zum Vorteil von Hillary Clinton arrangiert. „Meine Analyse zeigt, Trump darf nicht gewinnen. Warum sage ich das? Weil er jeden im Establishment gegen sich hat. Trump hat keinen einzigen aus dem Establishment auf seiner Seite, ausser vielleicht die Evangelikalen, wenn man sie zum Establishment zählen kann. Die Banken, die Geheimdienste, die Waffenkonzerne, ausländisches Geld etc. stehen alle hinter Hillary Clinton. Die Medien natürlich auch. Die Medienbesitzer und die Journalisten“, sagte Assange und so ist es auch.

Es spielt keine Rolle, wieviele Stimmen Trump aus der amerikanischen Bevölkerung tatsächlich bekommt, die Anzahl an Wahlmännern aus den einzelnen Bundesstaaten werden für Hillary sein. So war es auch bei der Wahl im Jahre 2000. Al Gore hatte 543’895 Stimmen mehr als George W. Bush, hatte also eine Stimmenmehrheit, aber Bush bekam 5 Wahlmänner mehr und wurde so Präsident. Im amerikanischen Wahlsystem bestimmt das Gremium der Wahlmänner, bestehend aus 538 „electors“, wer Präsident und Vizepräsident wird. Die Wahlmänner werden durch den im jeweiligen Bundesstaat erfolgreichen Kandidaten bestimmt. Von Maine und Nebraska abgesehen, reicht hierzu die einfache Mehrheit der Stimmen

Das heisst, in den meisten US-Bundesstaaten und dem Bundesdistrikt gilt das Mehrheitswahlrecht. Dadurch erhält der Kandidat, der die meisten Stimmen auf sich vereint, alle dem Bundesstaat zugeteilten Wahlmänner, während die anderen Kandidaten leer ausgehen. Demnach wird der Präsident nicht direkt gewählt, obwohl die Stimmzettel die Namen der Kandidaten für das Präsidenten- und Vizepräsidentenamt enthalten. Die Wahlberechtigten bestimmen unmittelbar nur die Wahlmänner für den Bundesstaat, in dem sie wohnen, oder für den Bundesdistrikt, wenn sie ihren Wohnsitz in Washington D.C. haben. Diese Wahlmänner wählen später den Präsidenten und Vizepräsidenten.

In der Geschichte der USA ist es schon viermal dazu gekommen, dass der Präsidentschaftskandidat, der bundesweit die meisten Stimmen auf sich vereint, die Wahl dennoch verliert. Wie gesagt, das letzte Mal im Jahre 2000. Voraussetzung ist, es werden nur Wahlberechtigte zugelassen, es wird überhaupt korrekt gezählt und die Wahlcomputer sind nicht manipuliert. Was noch als Ignorierung des Wählerwunsches dazu kommt, in 24 Bundesstaaten sind die Wahlmänner frei in ihrer Entscheidung für einen Kandidaten, könnten also auch entgegen dem Wählerwunsch abstimmen. Ein Wahlmann, der entgegen dem Wählerwunsch abstimmt, wird als „faithless elector“ bezeichnet.

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