„Wladimir Putin will Donald Trump für eine neue Entspannungspolitik gewinnen. Die könnte ganz einfach erreicht werden, wenn der frisch gewählte US-Präsidenten die US- und NATO Truppen, die an die russische Grenze verlegt wurden, wieder zurückzieht. Bei europäischen Atlantikern löst diese „Gefahr“ bereits Panik aus.

Ein Rückzug der an der russischen Grenze konzentrierten NATO-Truppen würde „zu einer Entspannung in Europa führen“, vergleichbar mit der Detente zum Ende des Kalten Krieges, sagte Putins Sprecher Dmitry Peskov am Wochenende gegenüber Associated Press. Kein Wunder dass eiskalte Krieger wie Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen ob solch friedfertiger Visionen fassungslos und frenetisch nach neuen Wegen suchen, um den alten Konfrontationskurs gegen Russland beizubehalten.

Bereits am zweiten Tag nach seinem Wahlsieg hatte Trump in Bezug auf Syrien in der NATO und bei allen Kriegstreibern im Westen und im Mittleren Osten die Alarmglocken ausgelöst. Denn in seinem Interview mit „The Wall Street Journal“ hatte er gesagt:

„In Bezug auf die Situation in Syrien habe ich eine Sichtweise, die von der vieler anderer Menschen abweicht.“

Weiter erklärte Trump, dass es in Syrien darum ginge, den Kampf gegen den IS im Fokus zu behalten, und nicht darum, den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu stürzen:

„Syrien führt Krieg gegen den IS, wir wollen den IS ebenfalls loswerden. Russland befindet sich derzeit in einem engen Bündnis mit Syrien. Aktuell unterstützen wir die Rebellen gegen Syrien, wobei wir nicht einmal genau wissen, wer diese Menschen sind. Und wenn wir Assad angreifen, dann wird dies zum Kampf gegen Russland führen.“

Damit hat Trump erneut klar gemacht, dass nur eine einvernehmliche Lösung mit Russland als Weg aus der Krise führt und alles andere in die Katastrophe.

Auch hatte Trump während des Wahlkampfes wiederholt Putin gelobt und die NATO als überholtes Überbleibsel des Kalten Kriegs gegen die Sowjetunion bezeichnet. Zugleich hatte er zum Entsetzen der NATO-Führung die automatische Unterstützung der Mitgliedsstaaten nach Artikel 5 der NATO in Frage gestellt. Das war vor allem ein Schuss vor den Bug der hysterisch-russophoben Regierungen Polens und der anderen baltischen Staaten. Vor diesem Hintergrund ist der Vorschlag von Putins Sprecher Peskov zum Abzug der an der russischen Grenze aufmarschierten NATO-Truppen als eine Art Test von Trumps Bereitschaft zu sehen, die guten Beziehungen zu Russland wieder aufzubauen.

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Quelle: http://deutsch.rt.com/international/43160-putins-entspannungsvorschlag-nato-trump/

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