„Eine der wohl am meisten gestellten Fragen ist die, warum justamente 36 Raketen „verschwunden“ sind. Und diese Frage, genauer, eine realistische Antwort darauf, ist in der Tat sehr interessant – und vermutlich für viele völlig unerwartet.

Die Russen, die ja jedenfalls vorgewarnt waren, sei es durch die amis oder sei es durch ihre eigenen Aufklärungssysteme, haben sich wohl entschlossen, die Salven des ersten börk-börk durchzulassen und die (größeren) Salven des zweiten börk-börk (mit 36 Raketen) Richtung Meeresgrund zur Tiefenerkundung zu schicken. Übrigens nahezu sicher nicht mit Raketen sondern mit z.B. Krasukha.

Warum haben die Russen einen Teil durchgelassen? Nun ja, dort ist Krieg und im Krieg kann man nicht immer nett sein. Zunächst mal müssen die Russen – auch im Interesse der Syrer! – ihre eigenen Basen schützen und also keine Raketen für wer weiss was verballern. Und dann durfte ja auch als bekannt gelten, wohin die tomahawks flogen, nämlich in eine nicht allzu wichtige syrische Basis, die zudem nahezu sicher vorgewarnt war.

Nun noch eine sehr interessante und viel gestellte aber bisher kaum betrachtete Frage, die nämlich der geringen Schäden. Es mag ja sein, dass meine Augen zunehmend schlecht sind, aber ich sehe jedenfalls kaum Schäden, die von einer tomahawk kommen könnten. Einige wenige Schäden an einem oder zwei befestigten Hangars, aber das war’s auch im wesentlichen.

Weil ich Beweise will und auch ein paar Schäden, aber nicht zu schlimme; gerade genug, um meiner Regierung (und der syrischen) genug Material für reichlich Lärm und vielleicht auch für Gerichtsverfahren und Gründe für Reparationsforderungen zu geben.

Kurz: Ich will tomahawk-Schrott auf dem Flughafen Gelände und ein paar Schäden, aber nicht so schlimm, dass der Flughafen nicht ein, zwei Tage später wieder in Betrieb sein kann.

Da wäre es natürlich ausgesprochen praktisch, wenn ich Systeme „der neuartigen physikalischen Prinzipien“ zur Verfügung hätte, die tomahawks z.B. in einer Höhe von 100 oder 200 m davon überzeugen, eben jetzt ihren Detonationspunkt erreicht zu haben. Nicht alle, aber die meisten; ein paar echte Einschläge will ich schon, denn schließlich brauche ich ja auch hübsche Bilder mit Schäden.

Und das Glück wäre mir womöglich hold, insofern als die tomahawks mit Steuerungselektronik und Software fliegen, die zu erheblichen Teilen aus den 70er Jahren stammen und im übrigen bekanntermaßen Schwierigkeiten mit hügeligem Gelände haben …

…“

Vollständig hier lesen:

Quelle: https://de.sott.net/article/29090-Einsatz-von-russischer-Supertechnik-Wohin-sind-Tomahawk-Raketen-in-Syrien-verschwunden

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